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Eigenbluttherapie


Was ist eine Eigentblutbehandlung?

Diese Methode setzt einen Reiz, der die Abwehrmechanismen des Körpers aktiviert und damit zu einer allgemeinen Steigerung der Abwehrleistung führt. Die Infektanfälligkeit wird so minimiert. In der Naturheilkunde gehört die Eigenblutbehandlung zur Reiz-Körper-Therapie.

Wie funktioniert die Eigenblutbehandlung?

Aus einer Armvene werden ca. 5 ml Blut entnommen und sofort in den Gefäßmuskel injiziert.

Was geschieht im Körper nach einer Eigenblutinjektion?

Durch das Einspritzen von Blut in die Muskulatur wird ein künstlicher Bluterguss (Hämatom) erzeugt. Dieser Bluterguss verflüchtigt sich nicht sofort. Bevor das außerhalb der Blutbahn angesammelte Blut abtransportiert werden kann, muss es in seine Bestandteile zerlegt werden: Salze, Mineralien, Hormone, Eiweiß und Immunkörper sowie Fremdstoffe. Diese Stoffe fordern als starke Reize das Gewebe zu einer Reaktion heraus, der Körper empfindet sie als Eindringlinge. Er mobilisiert nun Abwehrzellen, um die einzelnen Bestandteile abzubauen.
Es erfolgt also eine starke Reaktion auf einen kleinen künstlichen Reiz.

Welchen Nutzen hat die Eigenblutbehandlung?

Die Eigenblutbehandlung dient zur Steigerung der Immunabwehr. Sie ermöglicht dem Körper, zu Zeiten des Wohlbefindens und der Gesundheit Abwehrkräfte zu bilden und ihn zu stärken. Das bedeutet für den Patienten eine Senkung der Infektanfälligkeit und/oder im Erkrankungsfall eine Minimierung der Erkrankungsdauer.

Wie lange sollte die Eigenbluttherapie durchgeführt werden?

Eine Behandlungssequenz umfasst zehn Eigenblutinjektionen. Die Therapie sollte zweimal pro Woche durchgeführt werden, wobei ein Mindestabstand von drei Tagen zwischen den einzelnen Injektionen eingehalten werden sollte. Das ergibt einen Behandlungszeitraum von ca. fünf Wochen.

Wer ist für eine Eigenblutbehandlung geeignet?

Eigenbluttherapie kann angewendet werden:

  • bei abwehrgeschwächten, infektanfälligen Patienten
  • bei chronisch Kranken, z. B. Diabetikern, Hypotonikern etc.
  • bei Allergikern

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